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> Wie wir arbeiten, unsere Prinzipien

   - unsere Prinzipien sind diese

   - praktische Situationen, Beispiele

 

Wie wir arbeiten, unsere Prinzipien

Unsere Prinzipien sind diese:

  • Möglichst massgeschneidertes individuelles Vorgehen - Kombi-Verfahren
  • Den Patienten in das Vorgehen einbeziehen - Sie dürfen mitreden - sollen dann aber auch mitziehen
  • Medikamenten-Abgabe zurückhaltend und mit Vernunft
  • Praktisches Handeln und nützliche einfacheTipps bei jeder Begegnung - keine hohlen Worte, sondern Praktikables - es ist uns/mir wichtiger, dass es nützt als warum es nützt! (=entgegen der Schulmedizin-Tendenz)
  • Der Arzt soll überzeugendes Beispiel sein: er bemüht sich mit Überzeugung das betonte  Ideal vorzuleben: Nichtrauchen, Gewichts-Kontrolle, Körper-Training und Bewegung, Seelen-Training und Selbst-Entspannung anstatt sich aufzuregen, Freude empfinden, die Natur und die Umgebung respektieren und tolerieren, emotional versöhnlich und friedliebend sein anstatt gereizt und streitsüchtig - und dennoch kampfbereit 
  • Wir verlangen viel Einsatz von Ihnen, Machbares, auch Unbequemes. Dafür wollen wir aber vorankommen. Das heisst:

> Wenn Sie mit gutem Mut dem Arzt vertrauen (nachdem Sie Ihre erste Einschätzung vorgenommen haben), bescheiden und offen sind und mit Engagement auch Ungewohntes entgegen nehmen, sind die Aussichten auf Erfolg gegeben.

> Wenn Sie misstrauisch sind, alles in Frage stellen, vieles ablehnen ("kann ich nicht", "ist grusig" etc) oder Ihre Probleme ausschliesslich auf die weiche Tour lösen wollen, dann müssen wir unsere Zusammenarbeit spätestens nach 3 Sitzungen beenden.

> In Kurzform:

wenn ich/der Arzt mehr will (zur Erreichung Ihrer Gesundung) als Sie, der Patient, dann macht unsere Zusammenarbeit keinen Sinn.


 

Praktische Situationen / Beispiele

Beispiel 1:

Sie haben einen starken akuten Rippen-Schmerz und können kaum mehr atmen und sich kaum mehr bewegen.

Unser Vorgehen:

  • kurze Vorbehandlung der schmerzen Stelle mit lokaler Elektrotherapie zB mit dem Gerät Scenar (www.scenar)
  • gezielte Anästhesie mittels Neuraltherapie, evt mit Einbezug von komplexhomöopathischem Arnica an die Rippe/n (die Neuraltherapie hilft von allen Massnahmen am meisten), total 1 bis 3 Mal, im Abstand von 2-3 Tagen
  • eventuell einmalige Injektion eines abschwellenden Schmerzmittels bei der ersten Konsultation
  • Sie erhalten eine Creme oder einen Spray zum einreiben 3-5x täglich und eventuell zum Einnehmen ein schmerz- und entzündungshemmendes abschwellendes Mittel, bei einem Trauma auch Arnica

Kommentar:

50-75% Schmerzreduktion beim Verlassen der Praxis nach der ersten Behandlung und wieder einigermassen Lebensqualität: durch die Kombination mehrerer Methoden ist dies die Regel.

 

Beispiel 2:

Akuter stärkster Schwindel, der Sie ans Bett fesselt. Sie kommen mit Müh und Not in die Praxis und erbrechen unterwegs.

Unser Vorgehen:

  • Neuraltherapie in die Magengrube, meist nur 1x nötig
  • Schulter-Nacken-Detonisierung mittels Neuraltherapie, beigemischt komplexhomöopathische Mittel gegen Schwindel
  • Sauerstoff-Ozontherapie mittels rektaler Applikation
  • Infusion mit komplexhomöopathischen Anti-Schwindelmitteln und Vitamin C
  • Instruktion von Übungen zur 'Abgewöhnung' des Schwindels, die sie zuhause alle 1-2 Stunden durchführen sollen
  • falls eine zweite Behandlung nötig ist: Beizug der Bioresonanz
  • Sie erhalten für die nächsten Tage ein schulmedizinisches und ein komplexhomöopathisches Mittel zum Einnehmen

Kommentar:

50-75% Beschwerde-Reduktion nach der ersten Behandlung ist bei dieser Vorgehens-Kombination üblich. Selbstverständlich lässt sich eine solch effiziente Behandlung nicht in 5 Minuten durchführen.

 

Beispiel 3:

Über Nacht hat Sie ein massivster Brechdurchfall befallen. Sie haben weiche Knie. Alles was Sie trinken und essen, geht 'oben' und 'unten' raus.

Eventuell haben Sie gestern einen Bekannten besucht, bei dem sich inzwischen ein Norovirus-Durchfall-Bild gezeigt hat.

Unser Vorgehen:

  • Infusion zur Auffüllung des Volumen-Defizites, vor der Infusion Blut-Kontrolle im eigenen Praxis-Labor über den eben gelegten Venen-Zugang
  • Medikamenten-Zugabe in die Infusion: komplexhomöopathische Mittel gegen Verkrampfung, schulmedizinische Mittel gegen Erbrechen
  • Bauchbehandlung mit Reflex-Methoden in Form von Neuraltherapie in die 'Magengrube' und mit Scenar
  • Sauerstoff-Ozon-Applikation rektal, 3 Sitzungen im 12h Abstand
  • Darmflora-Aufbau unterstützen mit geeigneten Nahrungsmitteln und Nahrungs-Ergänzungs-Mitteln
  • Praktische Tipps, wie Sie sich in den nächsten Stunden Trinken und Essen zuführen sollen

Kommentar:

Verlassen der Praxis nach ca einer Stunde in wesentlich gebessertem Zustand. Das ist bei den meisten Patienten erreichbar. In ein bis zwei Tagen sollten Sie wieder 'der/die Alte' sein. Wir haben viele solche Fälle behandelt und beobachtet, darunter auch einige mit klarem Noro-Virus.

 

Beispiel 4:

Gestern haben Sie sich beim Sport eine Knie-Innenband-Zerrung (keinen Durchriss) zugezogen. Sie haben starke Schmerzen und können das Bein kaum belasten und kaum Gehen wegen des Schmerzes.

Unser Vorgehen:

  • Neuraltherapie an die schmerzhafte Stelle, meist nur einmalig
  • Sie erhalten ein Mittel zur äusserlichen Anwendung, 3-5x täglich

Kommentar:

Praktisch schmerzfreies Verlassen der Praxis nach der ersten Behandlung ist in dieser Situation, die wir schon mehrmals gesehen haben, üblich. Eine zweite Behandlung ist im Regelfall seltenst nötig. Mit Sport ohne Exzesse dürfen Sie ab dem zweiten Tage wieder langsam einsteigen. Das Knie-Innenband scheint ganz besonders dankbar und schnell auf die beschriebene Behandlung zu reagieren.

 

Beispiel 5:

Chronisches Leiden, sei es Schmerz-Zustand (Fibromyalgie, Weichteil-Rheuma etc etc), "Allergie" (manchmal blosse nicht-streng-allergische [im schulmedizinischen Sinn] Überempfindlichkeit) mit Reizungen an der Haut oder an den Schleimhäuten der Eingeweide (Darm, Bronchien/Lunge).

Unser Vorgehen:

  • "Entrümpelung" von Körper und Seele, das heisst Entschlackung, Entgiftung (für den Fundamentalisten-Schulmediziner sind das aschgraue Schlawiner-Begriffe, für den Naturmediziner belegte reale Gegebenheiten). Konkret: Ausleitung von Depots von Pestiziden und vielen sonstigen ungeliebten belastetenden Fremstoffen, die wir tagtäglich mit Essen und Trinken und Atmung uns zuführen, auch mit noch so guter Bio-Nahrung (speziell Pestizide). Das geschieht mit verschiedenen Methoden (Infusionen, Bioresonanz, Mikro-Nährstoffen, die als Coenzym Entschlackungs-Enzym-Reaktionen unterstützen, Sauerstoff-Ozontherapie).
  • Gleichzeitig Umstellung von Ernährungs- und andern Gewohnheiten
  • Förderung von Durchblutung und Körper-Bewegung (Bewegung, auch wenn es weh tut, damit es nachher weniger weh tut!)
  • Verstärkung der Selbst-Motivation und der Umstellungs-Bereitschaft
  • Hier ist die Trägheit, die jedem Menschen innewohnt, sehr gefordert. Diese entscheidet, ob unser gemeinsames Vorhaben gelingt, oder ob wir es abbrechen müssen, weil Sie, wie es nicht selten vorkommt, die Veränderung vornehmen "nicht können" (nicht können heisst weitgehend "nicht wollen" um jeden Preis). Es hängt also weitgehend von Ihnen ab, ob Sie durchs Nadelöhr hin zur Besserung schlüpfen wollen (siehe oben in diesem Menüpunkt, Prinzipien). 
  • Erst dann folgen allfällige weitere Therapien inklusive Psycho-Therapien

Kommentar:

Eine langsame Veränderung und Gesundung ist innert Wochen zu bewerkstelligen. Es braucht bei diesem Beispiel am meisten Engagement Ihrerseits, nämlich Zuversicht, Vertrauen, und Härte sich selber gegenüber. Schulmedizinische Massnahmen können unterstützen, schaffen aber allein eine grundsätzliche Verbesserung nie!

 

Wenn Sie an solchen Vorgehensweisen interessiert sind, sehen wir uns vielleicht eines Tages...

 

Herzlichst Ihr Dr. med. Beat Unternährer